[Part 3] Diese Morgenroutine wird dein Leben verändern.

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Guten Morgen,

Wer den Tag mit guter Laune beginnt, der hat bereits vieles richtig gemacht. Viele Menschen haben ihre persönliche Morgenroutine, doch bringt diese Routine einen in seinen Zielen weiter? Welche Ziele hast du dir gesetzt? Hast du überhaupt Ziele oder lebst du in den Tag hinein? Und warum sind Ziele so wichtig? Wie strukturierst du diese? Falls du dich angesprochen fühlst und mehr aus deiner Morgenroutine herausholen möchtest, solltest du weiterlesen.

Wo fange ich an?

Bevor man seine Morgenroutine optimieren kann, sollte man sicher gehen, dass man überhaupt eine hat. Zu diesem Thema findest du in diesem Beitrag mehr

7 Tipps für einen tollen Start in den Tag

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Hat man diese 7 Tipps im Griff startet man auf jeden Fall strukturiert in den Tag. Als nächstes ist es wichtig sich ein Morgenbuch bzw. Morgenseitenbuch zu beschaffen. morgenseitenMein Morgenseiten Buch ist Lila, mit weichem Umschlag, in der Grösse A5, so passt es auch perfekt in meine Tasche. Ausserdem hat es noch ein praktisches Lesebändchen und die Seiten sind teilweise bereits etwas verziert, was es für mich noch einmal besonders toll macht. Wer mit dem Prinzip der Morgenseiten nicht bekannt ist; hier eine kurze Erklärung. Die Morgenseiten sind die ersten Gedanken, die einem nach dem Aufstehen in den Sinn kommen. Viele berühmte Philosophen, Dichter, Wissenschaftler aber auch Stars führen solch ein Buch. Doch diese besondere Art, seine Gedanken zu sortieren ist längst auch im Alltag von nicht „berühmten“ Menschen eingezogen. In den Buchläden findet man viele vorgedruckte Morgenbücher, die man ganz simpel nur noch auszufüllen braucht. Dort stehen dann Fragen drin wie zum Beispiel; Was ist dein Tagesziel? Dein Wochenziel? Wie war deine letzte Woche? Und so weiter. Wer gerne bereits vorgedruckte Seiten hat, der findet dazu jede Menge Bücher in der Buchhandlung und kann auf jeden Fall damit beginnen. Wer jedoch lieber selbst bastelt und frei in der Gestaltung sein möchte, dem empfehle ich ein leeres Notizbuch.

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Neben meinem Morgenseitenbuch besitze ich noch zusätzlich ein Bullet Journal, dieses kann selbstverständlich ebenfalls für die Morgengedanken verwendet werden, jedoch finde ich es übersichtlicher, wenn man diese beiden Themen trennt. Wie ihr übrigens mit dem Bullet Journaling am besten beginnt und welche Methoden es dabei alles gibt könnt ihr am besten in diesem Buch hier nachlesen.

Was schreibe ich rein?

Als ich vor ein paar Wochen mit den Morgenseiten begann und dies auf Twitter und Instagram teilte, kamen die ersten Fragen von eurer Seite.

„Was schreibst du denn dort rein?“
„Tust du dies täglich? Zu einer bestimmten Zeit?“ 

Bevor ich euch meine Schreibroutine vorstelle, möchte ich euch darauf hinweisen, dass es hier kein richtig oder falsch gibt. Im Prinzip könnt ihr reinschreiben was ihr wollt, ihr könnt sogar etwas malen oder nur kritzeln – alles ist erlaubt. Genau so seit ihr auch nicht an eine bestimme Uhrzeit gebunden, ich schreibe meistens nach oder während dem Frühstück rein und versuche dies täglich zu tun.

Zu Anfangs habe ich auch einfach wild drauf los geschrieben und alles was mir gerade in den Sinn kam auf Papier gebracht, so sind nun meine ersten Seiten bunt und wild und ich mag das so, doch mit der Zeit habe ich meine Schreibroutine gefunden und verfolge nun folgende Struktur.

  • To Do Liste für den Tag
  • Vision
    • Tagesziele
    • Wochenziele
    • Monatsziele
    • Enddatum
  • Dankbarkeit

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To Do Liste für den Tag

Als erstes notiere ich mir kurz ein paar ToDo’s für den Tag, wie zum Beispiel; Einkaufen, PET entsorgen, Hundefutter bestellen, Blog Fotos machen… etc. Am nächsten Tag prüfe ich dann, ob ich alle ToDo’s geschafft habe und wenn nicht, teile ich mir diese neu auf. Das Positive an diesem System: Wenn ich ganz viel geschafft habe und dies durchstreichen kann, fühle ich mich sofort produktiver.

Vision

Die Vision ist ein wichtiger Punkt meiner Morgenseiten, hierfür musste ich auch länger nachdenken, was wollte ich mir für ein Ziel setzen? Eines meiner Ziele ist zum Beispiel; „Eine neue Sprache lernen“, sobald einem klar ist, welches grosse Ziel man erreichen möchte, ist es wichtig dieses in Teilziele aufzuteilen. Denn nur so fühlt man sich von der Aufgabe nicht überwältigt und kann sie in Angriff nehmen. Meine Auflistung zu dieser Vision würde zum Beispiel so aussehen:

  • Tagesziel
    • 2 Seiten Grammatik repetieren
    • 20 Wörter lernen
  • Wochenziel
    • 100 Wörter lernen
    • 10 Seiten Grammatik repetieren
  • Monatsziel
    • 400 Wörter lernen
    • 20 Seiten Grammatik repetieren
  • Enddatum setzen auf Ende Juli

So wird das Ziel auf anhieb viel erreichbarer und man fühlt sich nicht überfordert. Wichtig hierbei ist es aber sich nicht Teilziele zu setzen, die man gar nicht wirklich schaffen kann. Man sollte sich die Ziele immer so setzen, dass man sich selbst nicht überfordert. Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Enddatum, setzt man sich nämlich kein Datum, bis wann man sein Ziel erreichen möchte, schiebt man es immer wieder weiter vor sich hin.

Dankbarkeit

Zu guter Letzt schreibe ich immer kurz auf für was ich gerade dankbar bin, denn ich habe gelernt, dass viele Menschen alles in ihrem Leben für selbstverständlich halten. Doch im Grunde ist dies nicht so und wenn man sich öfter hervorruft, für was man alles dankbar sein kann – sein darf wird der Tag sofort wertvoller.


Zu Anfangs mag sich das ganze vielleicht etwas seltsam oder mühsam anfühlen und vielleicht kommt man beim ersten Versuch nicht wirklich in einen Rhythmus, doch durchhalten lohnt sich, denn die Erfolge sind bereits nach wenigen Tagen spürbar und motivieren einen ungemein.

Wer von euch führt denn bereits so ein Morgenbuch? Und wie sieht eure Morgenroutine aus?

elizzy

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5 Kommentare Gib deinen ab

  1. allimo93 sagt:

    Ich stehe jeden Morgen um 6 oder 7 auf und gehe raus fotografieren, bestenfalls mit Sonnenaufgang. Bei dem jetzigen Wetter ist aber alles so sturmartig, das es nicht so ratsam ist das Haus zu verlassen. Ansosnten setzte ich mich meist direkt an meinen Computer und erledige eine Stunde lang die wichtigsten Dinge, die gemacht werden müssen, wozu ich viel Konzentration brauche. Denn ab mittags bzw nachmittags kann ich mich überhaupt nicht mehr konzentrieren 🙂 Zusätzlich schreibe ich abends für den nächsten Tag eine To Do Liste 🙂

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    1. elizzy91 sagt:

      Das nenn ich einen tollen Ablauf! Finde es grossartig ziehst du das so durch 😀

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      1. allimo93 sagt:

        Dankeschön! 🙂 Ja man braucht nur eine Motivation 🙂

        Gefällt 1 Person

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